In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pfäffikon ZH, der Arbeitsgruppe Verkehr und nationalen Organisationen will die IG eDoD eine Lösung für eine bessere, ruhigere und sichere Wohn- und Lebensqualität in der Tempo-30-Zone der Dorfstrasse finden.

1. besserer Schutz und Sicherheit für die Bewohner, vorallem der Kinder und älteren Menschen
2. Reduktion der Lärmemissionen

Die Dorfstrasse braucht mit ihrer exponierten Lage verschärftere Schutzmassnahmen vor dem Durchgangs- und Schleichverkehr! Eine Tempo-30-Zone ohne Gestaltungs- und Verkehrs- beruhigungselementen hält die Fahrzeuglenker nicht von einer Durchfahrt ab, wie die aktuelle Situation eindeutig beweist.

Die täglichen Übertretungen der vorgeschriebenen Geschwindigkeit von 30 km/h ist ein Verstoss gegen die Verordnungen des Bundesrates für Tempo-30-Zonen. Der Gemeinderat hat vom Bund den eindeutigen Auftrag, solchen Missständen umgehend mit dementsprechenden Massnahmen entgegen zutreten. Andernfalls agiert er gesetzeswidrig.

Wir fordern den Gemeinderat von Pfäffikon zudem auf, den Transitverkehr aus der Dorfstrasse fern zuhalten.

Lastwagenverkehr im Quartier bedeutet für die Anwohnerinnen und die Anwohner eine beträchtliche Einschränkung der Lebensqualität, namentlich im Bereich der Sicherheit, der Lärmemissionen und der Lufthygiene. Aus diesem Grund setzen wir uns für ein Lastwagenverbot (exkl. Zubringerdienst) für die Dorfstrasse ein.

Alleine die Einführung eines Lastwagenverbotes halten wir aber dennoch nur für einen kosmetischen Vorschlag. Wenn wir wirklich etwas ändern wollen, muss ein Fahrverbot mit Anwohnerberechtigung in Kraft treten. Wir selbst haben diesen Vorschlag in den Gemeinderat getragen, allerdings verstehen wir ihn nicht einzig als dezidierte Forderung, sondern als Basis einer konstruktiven Diskussionsgrundlage.

Wir geben dem Vorschlag eine grosse Verwirklichungschance, und zwar aus zwei Gründen. Erstens ist er mit dem bestehenden Strassennetz sehr kostengünstig umsetzbar. Zweitens erfüllt er die heutigen Begehren der Quartier-Bevölkerung.

Ein Fahrverbot mit Anwohnerberechtigung wäre nicht nur leicht realisierbar, es würde auch die meisten Probleme aus der Tempo-30-Zone der Dorfstrasse schaffen. Deshalb neigen wir dazu, den Gemeinderat klar und deutlich für diese Veränderung aufzufordern.

Es ist richtig, das in früheren Jahren geschaffene System immer wieder in Frage zu stellen und mit den Lösungen anderer Gemeinden zu vergleichen. Wetzikon, Uster und Greifensee, um nur einige zu nennen, haben sich mit der Einführung eines Fahrverbotes mit Anwohnerberechtigungen bereits beholfen. Die dortige Quartier-Bevölkerung muss nicht explizit über die daraus resultierenden Erfolge befragt werden.

Wir sind überzeugt, dass mit einem Fahrverbot mit Anwohnerberechtigung die Strasse und das Quartier den Dorfcharakter zurückgewinnen wird, das aktive Quartierleben optimiert und die Sicherheit für die Bevölkerung massiv verbessert werden kann.